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Effekte der Präparate auf die Qualität landwirtschaftlicher Produkte


Die Qualität pflanzlicher Produkte wurde anhand von Inhaltsstoffen, physiologischen oder mikrobiologischen Parametern sowie über die Lagerfähigkeit (Nachernteverhalten) bestimmt.
Während unter optimalen Lagerbedingungern häufig keine Unterschiede durch Präparateanwendung oder Düngung zu beobachten waren, ergaben Tests unter Stressbedingungen (ungünstige Temperatur oder Feuchtigkeit, verletzen oder zerkleinern der Produkte) in manchen Fällen positive Effekte durch die Präparate oder durch maßvolle organische Düngung (Abele, 1987).
Mehr über diese Versuche...

Quelle:
ABELE, U. (1987): Produktqualität und Düngung - mineralisch, organisch, biologisch-dynamisch. Schr. Bundesmin. Ernähr., Landw., For., Reihe A: Angewandte Wissenschaft, Heft 345; Münster-Hiltrup

In einem anderen Versuch wurde die Haltbarkeit von Möhren in Abhängigkeit von Düngung (1. Mineraldüngung, 2. präparierter Rottemist. 3. präparierter Rottemist plus Hornmist und Hornkiesel) sowie Saatzeit (a. März, b. April, c. Mai) untersucht. Nach der Ernte (Ende Oktober) wurden die Möhren bis Anfang April in porösen Tongefäßen in einer Erdgrube gelagert. Die Variante mit allen Präparaten hatte mit Abstand die geringsten Lagerverluste, was offenbar vor allem auf die Feldpräparate zurück zu führen war.

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Quelle:

WISTINGHAUSEN, E.v. (1979): Was ist Qualität? Wie entsteht sie und wie ist sie nachzuweisen? Versuche zur Qualitätsfindung im Feldgemüsebau.Verlag Lebendige Erde, Darmstadt

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In einem Versuch mit Kartoffeln hat sich keine der Präparatevarianten auf die Lagerverluste ausgewirkt. Allerdings lagen die Verluste allgemein auf sehr niedrigem Niveau.









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In manchen Untersuchungen wurde parallel zum Lagerverlust die physiologische und mikrobiologische Beschaffenheit der Ernteprodukte analysiert. Die Bedeutung der Präparate für die Ergebnisse ist jedoch schwer zu beurteilen.











Quellen:
SAMARAS, I. (1978): Nachernteverhalten unterschiedlich gedüngter Gemüsearten mit besonderer Berücksichtigung physiologischer und mikrobiologischer Parameter. Diss. Uni Giessen

WISTINGHAUSEN, E.v. (1984): Düngung und biologisch-dynamische Präparate. Verlag Lebendige Erde, Darmstadt


    
    Einfluss von Lichtintensität, Düngung und Hornkieselanwendung zu Buschbohnen auf die Keimfähigkeit ihrer Samen
Fritz & Köpke (2005)
In einem dreifaktoriellen Feldversuch mit Buschbohnen (Fritz und Köpke, 2005) wurden folgende Faktoren geprüft: Licht, Mistdüngung und Termin der Hornkieselanwendung. Die Keimeigenschaften der in den Feldversuchen geernteten Samen wurden unter einheitlichen Bedingungen getestet. Der Prozentsatz der aufgelaufenen Keimlinge im Jahr 1994 war durch Hornkieselanwendung gegenüber der Kontrolle hoch signifikant erhöht. In den beiden anderen Versuchsjahren gab es diesen Effekt nicht.










Quelle:

FRITZ, J.; KÖPKE, U. (2005): Einfluss von Licht, Düngung und biologisch-dynamischem Spritzpräparat Hornkiesel bei Buschbohne (Phaseolus vulgaris L var nanus) auf die Keimeigenschaften der neu gebildeten Samen. Mitt. Ges. Pflanzenbauwissenschaften 9, 55-60
Koepf et al. (1996): Die beiden Präparate Hornmist und Hornkiesel sind aus der Polarität von irdischen und kosmischen Einflüssen zu verstehen, unter denen die Pflanze wächst. Die kosmischen und terrestrischen Umweltbedingungen des Wachstums werden unterstützt und ihre Wirkung optimiert.

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Quelle:
KOEPF, H.H.; SCHAUMANN, W.; HACCIUS, M. (1996): Biologisch-dynamische Landwirtschaft: eine Einführung. 4., völlig neubearb. und neugestaltete Aufl.- Stuttgart; S. 174





 
 

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