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Bildekräfteforschung

 

D.S.Die Methode ist relativ neu. Sie wurde von Dorian Schmidt begründet.
Bisher ist die Methode noch nicht nach herkömmlichen naturwissenschaftlichen Maßstäben validiert. Es ist jedoch denkbar, dass dies ähnlich wie mit der Sensorik möglich ist.

Methodik
Bei dieser Methode wird der Mensch zum Instrument, ähnlich wie bei der sensorischen Analyse. Es geht darum, die Wirkungen auf die eigene Lebendigkeit zu erfassen. ... Durch entsprechende Schulung der Aufmerksamkeit können sehr differenzierte Wirkungen von Lebensmitteln wahrgenommen werden.

Diese Beobachtungsfähigkeit hat grundsätzlich jeder gesunde Mensch. Nach einer kurzen Einstimmung können erhebliche Unterschiede festgestellt werden, wie beispielsweise Möhren oder Kartoffeln auf uns wirken. Nach ein paar Stunden Einführung sollte es gelingen, Bio-Lebensmittel von konventionellen zu unterscheiden. Ein großes Potenzial dieser Methode liegt deshalb auch darin, dass jeder selber zum Experten bei der Beurteilung von Lebensmitteln werden kann.

Im Unterschied zur sensorischen Analyse - bei der das Schmecken geschult wird - geht es bei der Bildekräfteforschung um die Schulung der Wachheit für den eigenen Leib und seine Lebendigkeit. Diese Fähigkeit ist normalerweise nur wenig ausgeprägt. ...

Im Einzelnen geht es um die Schulung des Denkens, Fühlens und Wollens. Erst wenn diese uns bewusster sind, können wir sie zur Beobachtung der eigenen Lebendigkeit und der Wirkungen von Lebensmitteln auf sie gezielt einsetzen.

Mithilfe einfacher, kurzer Übungen kann man Laien zeigen, dass fortwährend feine Vorgänge in uns stattfinden, wir sie allerdings üblicherweise übersehen, weil wir die Aufmerksamkeit nicht darauf richten. Beispiele für solche Übungen sind u.a.: welche Auswirkungen haben die Gefühle A und B in die wir uns hineinversetzen auf uns. Oder aus dem Bereich des Denkens: Versuchen Sie eine Zeitlang nichts zu denken. Was passiert? Wo tritt eine Vorstellung auf? Und aus dem Bereich des Wollens bspw.: Was können wir beobachten, wenn wir gleichzeitig Bewegungen unterschiedlicher Rhythmen versuchen auszuführen.

Wie treten die Ergebnisse der Beobachtungen auf? Es werden Kräfte gespürt, die Formen einnehmen und sich bewegen können. Neben dem Spüren/Empfinden der Kräfte im Leib tritt - bei fortgeschrittener Übung oder Befähigung - zeitgleich eine bildhafte Wahrnehmung auf. Dabei kann auch das Eigentümliche beobachtet werden, dass die Wahrnehmungen nicht an die Grenze des physischen Leibes aufhören. ...

Die vorgestellte Methode wird seit Jahren in der biologisch-dynamischen Forschung bei sehr unterschiedlichen Fragestellungen erfolgreich eingesetzt. Geschulte und erfahrene Beobachter erzielen genauere Ergebnisse als dies mit anderen uns bekannten Methoden möglich ist. Dabei sind die Ergebnisse in der Regel gleichsinnig mit denen z.B. der bildschaffenden Methoden, nur eben genauer.

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Quelle:
Geier, U. (2009). Unveröffentlichtes Vortragsmanuskript

Weitere Informationen:
Die Gesellschaft für Bildekräfteforschung ist eine gemeinnützige Fachgesellschaft. Sie dient der Forschung, dem Austausch, der Fortbildung und der Information der interessierten Öffentlichkeit.

 

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